Christoph Schminck-Gustavus: „Helfen verboten?“ über das Leben und Wirken von Harald Poelchau

In seinem lesenswerten Buch „Der Tod auf steilem Berge“, beschäftigt sich Christoph Schminck-Gustavus mit den Standgerichtsprozessen gegen Dietrich Bonhoeffer und Hans von Dohnanyi sowie mit der Freisprechung deren Mörder. Dabei kommt der Verfasser immer wieder auch auf die „stillen Helden“ zu sprechen, auf Menschen – namentlich teilweise gar nicht bekannt – die unter Einsatz ihres Lebens Großartiges an Hilfe und Rettung geleistet haben, von denen aber kaum mehr die Rede ist.

Der ehemalige Gefängnispfarrer von Tegel und Plötzensee, Dr. Harald Poelchau, gehört zu diesen stillen und großen Helden. Über 1000 Häftlinge bereitete er als Gefangenenseelsorger auf ihren letzten Gang zum Henker vor, mehrere hunderte hat er bis zum Schafott und Galgen begleitet; intensiven Kontakt pflegte er vor und nach den Hinrichtungen zu deren Angehörigen. Harald Poelchau gehört wohl zu den beeindruckendsten Personen des deutschen Widerstands. In seiner klugen und zurückhaltenden Art geriet er nie so richtig ins Visier der NS.

Das Büchlein von Christoph Schminck-Gustavus „Helfen verboten?“ über das Leben und Wirken von Harald Poelchau ist nur zu beziehen über:
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