18.11.21, Christlicher politischer Widerstand und seine unterschiedlichen Begründungen am Beispiel Dietrich Bonhoeffer und anderer Widerstandskämpfer

Übergeordnete Veranstaltung: 07.10.2021, Gewissen – Verantwortung – Widerstand

Do 18.11.21, 19.00 – 21.00 Uhr
Paulaner-Gemeindehaus, Paulanerplatz 13, 92224 Amberg
Referent: Siegfried Kratzer
2 € p.A. / 5 € für die gesamte Reihe, frei mit Hörerausweis
Anmeldung: EBW Oberpfalz, ebw.oberpfalz@elkb.de oder 09621 496260
EBW Obperpfalz

Dietrich Bonhoeffer galt bei vielennoch lange nach dem 2.Weltkrieg als Verräter, dessen Widerstand gegen Adolf Hitler den christlichen Geboten zuwiderlief. Gerade aber weil Bonhoeffer Pfarrer war, argumentierte man in kirchlichen Kreisen, dass es nicht die Aufgabe eines Christen sein darf, Gewalt-Widerstand zu leisten – auch dann nicht, wenn Staat und Regierung verbrecherisch handeln. Begründet wurde diese Haltung mit Luthers Zwei-Reiche-Lehre und der Bibelstelle Röm 13: Jedermann soll der Obrigkeit untertan sein, weil sie von Gott eingesetzt ist.
Dietrich Bonhoeffer begab sich – nicht ohne Zweifel – in den aktiven Widerstand. Nach langem Abwägen aber fand er aus seinem Glauben heraus Gründe, die für ihn diesen seinen Schritt rechtfertigten. Andere, die zusammen mit Bonhoeffer sich zur Widerstandsbewegung zählten und mit ihm den Gewalttod erleiden mussten, kamen zu anderen Begründungen für ihr Tun. Die Frage bleibt:
Kann gewaltsamer Widerstand rechtlich, politisch und christlich begründet werden?

Wenn Sie zu uns kommen, dann liegen uns Ihr Schutz und der unserer Mitarbeitenden am Herzen. Daher bitte wir um vorherige Anmeldung und Beachtung unseres Hygieneschutzkonzeptes. Bitte tragen Sie auf der Veranstaltung Ihre Mund-Nasen-Bedeckung (außerhalb Ihres Sitzplatzes), wahren Sie 1,5 m Abstand zu anderen Gästen und beachten Sie die üblichen Hygienemaßnahmen. Personen mit Symptomen von COVID-19 können leider nicht zur Veranstaltung zugelassen werden