23.03.21, „Das muss man auch mal ganz klar benennen dürfen“ – Verschwörungsdenken und Antisemitismus im Kontext von Corona

im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Di 23.03.21, 19.00 Uhr
über Online-Kursraum der KEB von Zuhause aus
Referent: Felix Balandat
kostenlos
Anmeldung: KEB, Tel. 09621/475520; email: info@keb-amberg-sulzbach.de oder auch hier gleich per Online-Formular (siehe Button ANMELDUNG unten).
Der Zugangslink wird Ihnen mit der Anmeldebestätigung per E-Mail spätestens einen Tag vor dem Termin zugesendet.
KEB mit Bündnis Migration und Integration

„Zionisten“, „Satanisten“, „Transhumanisten“ und die „Pharmamafia“ würden durch „Sterilisation und Mord per Todesspritze“ […] „die absolute Kontrolle jedes Einzelnen und die Auslöschung weiterer Teile der Bevölkerung“ herbeiführen. Denn hinter Corona stecke „der feuchte Traum von einer kommunistischen Weltmacht“, nämlich der Zweck der „Umstrukturierung der Welt in eine neue Ordnung, kurz NWO“.
Dies sagte eine Rednerin auf einer Kundgebung sogenannter Coronarebellen in Nürnberg am 27. Juni 2020. Der Frau zufolge sollen durch Impfungen Menschen weltweit mit Nanochips überwacht, sterilisiert und getötet werden. Abschließend befand sie: „Ja, das muss man auch mal ganz klar benennen dürfen, oder?“
Mit dem Aufkommen selbsternannter „Querdenker“ und „Coronarebellen“ wurden Verschwörungserzählungen in Bayern immer präsenter. Zwar mögen viele dieser Vorstellungen abstrus und verrückt wirken, sie sind jedoch in ihren potentiellen Konsequenzen ernst zu nehmen. Die Recherche- und Informationsstelle (RIAS) Bayern hat zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober 2020 58 antisemitische Vorfälle mit einem verschwörungsideologischen Hintergrund dokumentiert. 46 davon wurden auf „Coronademos“ bekannt.
In seinem Vortrag wird RIAS-Bayern-Mitarbeiter Felix Balandat aufzeigen, was Verschwörungserzählungen eigentlich sind und was sie mit Antisemitismus zu tun haben, warum sie für bestimmte Menschen attraktiv sind und wie man ihnen begegnen kann.

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