19.11.20, Gewissen – Verantwortung – Widerstand

Glaube und Widerstand bei Dietrich Bonhoeffer

Übergeordnete Veranstaltung: 08.10.2020, Gewissen – Verantwortung – Widerstand

Do 19.11.20, 19.00 – 21.00 Uhr
Paulaner-Gemeindehaus, Paulanerplatz 13, 92224 Amberg
Referent: Siegfried Kratzer
2 € p.A. / 5 € für die gesamte Reihe, frei mit Hörerausweis
Anmeldung: EBW Oberpfalz, ebw.oberpfalz@elkb.de oder 09621 496260

Dietrich Bonhoeffer galt lange nach dem Krieg bei vielen als Verräter, dessen Widerstand gegen Adolf Hitler für falsch gehalten wurde. Gerade weil er Pfarrer war, argumentierte man in kirchlichen Kreisen, dass es nicht die Aufgabe eines Christen sein darf, Widerstand zu leisten – auch wenn Staat und Regierung verbrecherisch handeln. Begründet wurde diese Haltung mit Luthers Zwei-Reiche-Lehre und der Bibelstelle Röm 13: Jedermann soll der Obrigkeit untertan sein, weil sie von Gott eingesetzt ist. Bonhoeffer selbst fiel die Entscheidung nicht leicht, sich in den aktiven Widerstand zu begeben.
Teilweise ganz anders war die Motivation bei denen, die zusammen mit ihm in Flossenbürg den Gewalttod erlitten. Auch deren Handeln lässt sich aus einer christlichen Grundeinstellung ableiten.
Das Impulsreferat zeigt die unterschiedlichen Motive beim christlichen Widerstand und beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle das Gewissen bei den Widerständlern spielte, die zusammen mit Dietrich Bonhoeffer in Flossenbürg ermordet wurden.

Wenn Sie zu uns kommen, dann liegen uns Ihr Schutz und der unserer Mitarbeitenden am Herzen. Daher bitte wir um vorherige Anmeldung und Beachtung unseres Hygieneschutzkonzeptes. Bitte tragen Sie auf der Veranstaltung Ihre Mund-Nasen-Bedeckung (außerhalb Ihres Sitzplatzes), wahren Sie 1,5 m Abstand zu anderen Gästen und beachten Sie die üblichen Hygienemaßnahmen. Personen mit Symptomen von COVID-19 können leider nicht zur Veranstaltung zugelassen werden