01.10.20, Globalisierung: Schreckensszenario oder Herausforderung mit Chancen?

Übergeordnete Veranstaltung: 01.10.2020, Globalisierung: Schreckensszenario oder Herausforderung mit Chancen?

Do 01.10.20, 19.00 – 21.00 Uhr
Online-Kursraum der KEB im Bistum Regensburg
Referent: Jörg Barandat, Hamburg
kostenfrei
Anmeldung: erforderlich über www.keb-weiden.de oder unter 0961 634964-2
KEB Neustadt-Weiden, ebw OPf

Globalisierung ist keine neue „Erfindung“. Sie beginnt, als Nachfahren von Lucy vor 3 Millionen Jahren aus Ost-Afrika auswanderten, um sich woanders neue Biotope zu erschließen und diese für sich zu gestalten. In der weiteren Menschheitsgeschichte gibt es eine Reihe von Entwicklungen und Ereignissen, die als „Treiber“ in der Globalisierungsbeschleunigung identifiziert werden können, so z.B.: die Entdeckung Amerikas, der Buchdruck, die Industrielle Revolution, Telekommunikation… Sie alle führen in die moderne Welt, in der wir heute leben und die uns nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für unsere persönlichen Entwicklungen bietet.

Wie können wir mit diesen, mit zunehmender Geschwindigkeit auf uns zukommenden, komplexen Veränderungsprozessen umgehen? Können wir überhaupt Einfluss auf sie nehmen oder überrennt uns die Globalisierung? Führt sie uns in eine Krise der internationalen Politik oder liegt gerade in dieser Krise des Weltsystems die menschliche Chance, das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung aktiv neu und nachhaltiger zu gestalten? Welche menschlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten sind dafür weiter zu entwickeln, welche neu zu erwerben? Wie sollte Bildung für einen solchen Entwicklungsschritt aussehen, der es uns als Menschen ermöglicht, trotz naturgesetzlichen, diktatorischen Vorgaben des Weltsystems, größtmögliche Freiheit und demokratische Beteiligung zu gewährleisten?

Der Referent Jörg Barandat (*1959) war
– bis Ende 2019 Oberstleutnant i.G. und Dozent u.a. für „Sicherheitspolitik, globale Trends und strategisches Denken“ an der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg,
– davor u.a. militärischer Berater im Auswärtigen Amt und Referent für Militärpolitik im Bundesministerium der Verteidigung,
– 1996 und 1997 stellvertretender Leiter der deutschen Delegation bei den Verhandlungen über das Flussgebiets-Übereinkommen der Vereinten Nationen in New York,
– 1992-93 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg.

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