26.02.21, „Online-Snacks“ im Superwahljahr

„Demokratie-Werkstatt“ startet neues Format

Veranstaltungsreihe:
16.07.2021, Wie sich Wähler:innen warum und wann entscheiden – und
wie komme ich selber zu einer, nein: meiner! Entscheidung?

25.06.2021, Strategien und Meinungsbildung in den Wahlkämpfen 2021:
21.05.2021, Gibt es eine neue Offenheit bei Koalitionen?
23.04.2021, Politische Farbenlehre 2021:
26.03.2021, Fake News und Verschwörungstheorien:
26.02.2021, Hat das Corona-Virus auch Staat
und Gesellschaft infiziert?

Fr 26.02.21, 18.00 Uhr – Fr 16.07.21, 19.00 Uhr
Online Seminar, Internet, WWW
Kosten: 3 € für einen oder mehrere Bausteine, ermäßigt kostenfrei.

Anmeldung: Anmeldung unter info@inklusion-tirschenreuth.de bis spätestens zum Dienstag vorher.
EBW, Netzwerk Inklusion, VHS Tirschenreuth

„Leicht bekömmliche Snacks“ will die Demokratie-Werkstatt im Netzwerk Inklusion im Wahljahr anbieten. Gleich sieben Wahlen gibt es nämlich bis zum Herbst: Neben der Bundestagswahl am 26. September sind das sechs Landtagswahlen von Mitte März bis Ende September.
Den erwartbaren Dauerwahlkampf begleitet die Demokratie-Werkstatt in Kooperation mit der Volkshochschule des Landkreises Tirschenreuth (VHS) und dem Evangelischen Bildungswerk Oberpfalz (EBW) mit sechs sachlichen überparteilichen Impulsvorträgen im Netz.

Der „Snack-Charakter“ zeigt sich im Format: Die Kurzvorträge stellen thesenartig das Wichtigste zum jeweiligen Thema in knapp 30 Minuten vor, danach gibt es 15-20 Minuten Gelegenheit zum Nachfragen und Diskutieren unter dem Motto „nachgefragt und nachgehakt“. Initiiert wurde die Reihe von Christina Ponader, der Leiterin des Netzwerk Inklusion, und Friedrich Wölfl, der dort die Demokratie-Werkstatt betreut und viel Erfahrung in der politischen Bildung mitbringt. Begleitet und moderiert wird die Veranstaltung von Bettina Hahn vom EBW und Angelika Schraml von der VHS.
Das Format, so räumt Wölfl ein, erlaube zwar keine tiefschürfenden Analysen, aber doch gut veranschaulichende Einblicke in zentrale Aspekte des jeweiligen Themas. Christina Ponader stellt die Vorteile des Formats heraus: „Wegen der Kürze und der Konzentration ist es auch für Erstwähler/innen gut geeignet: Sie können ohne große Anstrengung Basiswissen zur schnellen Orientierung im politischen Geschehen erwerben – fast zum schnellen Mitnehmen.“
Die sechs Einheiten behandeln diese Fragen: Wie beeinflusst Corona die Wahlen? Warum können Fake News Gift für Wahlen werden? Wie hat sich die politische Farbenlehre verändert? Welche Koalitionen werden eigentlich möglich? Wie funktionieren heuer die Wahlkämpfe? Und: Wie entsteht eigentlich beim Wähler die Wahlentscheidung?

Selbstverständlich hält sich die Reihe an die Grundsätze der politischen Bildung, mithin an das Verbot zu indoktrinieren und das Gebot, Kontroversen in der Öffentlichkeit auch kontrovers darzustellen, freilich auf der Basis der Werte des Grundgesetzes.

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme: Handy oder Computer, die Video-Telefonie ermöglichen und ausreichendes W-LAN oder Datenvolumen.
Den Zugangsklink erhalten Sie nach Anmeldung.