11.06.22, „Typisch Franken“ – „Jüdisches Franken“

Fahrt nach Ansbach

Sa 11.06.22, 8.00 – 18.00 Uhr
Ansbach
Referent: Dörner Dieter
20,00 Euro
Überweisung nach Anmeldung auf das Konto der KEB IBAN DE65 7525 0000 0190 0141 75
oder bei Online-Anmeldung per Lastschrift an die KEB
Anmeldung: KEB, Tel. 09621/475520; info@keb-amberg-sulzbach.de
oder auch per Onlineanmeldung hier auf der Homepage durch den Button „Anmelden“ (mit gleichzeitiger Erteillung eines Lastschriftmandat über die Höhe der Teilnehmergebühr für einen vereinfachten Zahlungsvorgang). Bitte unter „Weitere Angaben“ die Anzahl der Teilnehmer eintragen.
KEB mit Regionalgruppe AM vom HV und EBW

Unter dem Motto „Typisch Franken“ steht die diesjährige Landesausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte im fränkischen Ansbach.
Nicht nur Bratwürste, Wein, Fachwerk und Dialekt sind typisch für Franken, sondern auch die sich zumindest bis vor etwa 200 Jahren erheblich von Altbayern unterscheidende Geschichte. Eine Vielzahl von verschiedenen Herrschaften, Reichsstädten, Reichsritterschaften, Adelsherrschaften und Fürstentümern charakterisierten und charakterisieren auch heute noch das Land.
So unterschiedlich die politischen Verhältnisse über Jahrhunderte waren, so differenziert war auch das Verhältnis der Herrschenden zu den Juden. Viele Städte, so auch Ansbach, hatten im Mittelalter, durch Pogrome oft wiederholt, jüdische Gemeinden. Die neuzeitliche Gemeinde Ansbach ging auf das 17. Jahrhundert zurück. Während anfangs die Gottesdienste in Privatwohnungen abgehalten wurden, kam es 1746 zur Einweihung einer Synagoge, die zumindest in der Bausubstanz das Dritte Reich überstand.
Die KEB AMberg-Sulzbach besucht gemeinsam mit der Regionalgruppe Amberg des Historischen Vereins und dem EBW Oberpfalz am Samstag, den 11. Juni 2022 auf diesem Hintergrund sowohl die Landesausstellung als auch die Synagoge. Der Hauptteil der Landesausstellung findet in der Orangerie statt. Nach der Führung in der Orangerie bleibt ausreichend Zeit zur Vertiefung der Eindrücke, für einen Mittagsimbiss und der Möglichkeit, den zweiten Teil der Ausstellung in der Kirche St. Gumbertus zu besuchen. Auf dem Rückweg von St. Gumbertus zum Bus wird uns die Synagoge mit der Geschichte der neuzeitlichen jüdischen Gemeinde vorgestellt.
Die Organisation der Veranstaltung hat der Leiter der Regionalgruppe Amberg des Historischen Vereins, Dieter Dörner. Die Busabfahrt ist um 8.00 Uhr an der Amberger Feuerwache, Rückkehr gegen 18.00 Uhr. Aufgrund der Förderung aus einem KEB-eigenen Fond zum letztjährigen Jubiläum 1700 JLiD kann die Fahrt inkl. Führungen und Eintriit kostengünstig angeboten werden.