30.11.22, Über 60 Jahre evangelische Seelsorge in der Bundeswehr – „Begleiten“, „Ermutigen“, „Verkündigen“ und „Orientieren“

Mi 30.11.22, 19.00 – 21.00 Uhr
Alte Kaserne, Dekan-Hirtreiter-Straße 5, 92224 Amberg
Referent: Claudia Brunnmeier-Müller
kostenfrei
Anmeldung: EBW Oberpfalz, ebw.oberpfalz@elkb.de oder 09621 496260

Soldatinnen und Soldaten haben das Recht auf freie Religionsausübung und Seelsorge. Deshalb gibt es seit mehr als 60 Jahren die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr, die gemeinsam von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Bundesrepublik Deutschland getragen wird.
Die evangelische Militärseelsorge begleitet Soldatinnen und Soldaten und ihre Familien – im Alltag und in Ausnahmesituationen.
Doch was bedeutet Seelsorge für die Menschen in der Bundeswehr heute und ganz konkret?
Die Rolle der Soldatinnen und Soldaten in unserer Gesellschaft hat sich verändert. Auf der einen Seite sind die Aufgaben und Gefahren gewachsen. Auslandseinsätze sind mittlerweile Alltag. Das Risiko, verwundet oder getötet zu werden, ist für viele bedrückend real. Und auch der Umbau der Bundeswehr stellt Soldaten vor große Herausforderungen hinsichtlich Flexibilität und Mobilität. Und sorgt zudem für viel Ungewissheit.
Kernaufgaben der evangelischen Militärseelsorge sind die vier Bereiche „Begleiten“, „Ermutigen“, „Verkündigen“ und „Orientieren“.
Der Vortrag informiert über Aufgaben der Militärseelsorge, insbesondere unten aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen und lädt ein zu Diskussion und Austausch.
Militärpfarrerin Claudia Brunnmeier-Müller,
Seit 01.05. 21 zuständig für die Standorte Kümmersbruck, Pfreimd und Oberviechtach
Mitarbeit ASEM (Arbeitsbereich Seelsorge für im Dienst oder Einsatz geschädigte Soldat:innen und Ihre Angehörigen oder Hinterbliebenen)
Pfarrerin (bis 04/2021 geschäftsführende Pfarrerin in Gangkofen und Schulpfarrer in am Gymnasium Eggenfelden) Examinierte Krankenschwester und Musik- und Tanzpädagogin, verheiratet, fünf Kinder