31.03.22, Vor 100 Jahren

Die politischen Verhältnisse in Bayern 1919 – 1924

Do 31.03.22, 19.00 – 21.00 Uhr
Paulaner-Gemeindehaus, Paulanerplatz 13, 92224 Amberg
Referent: Karl Kirch
kostenfrei

2. Die Republik in Not und die bayerische Geburt des „Führers“

Die Besetzung des Ruhrgebietes durch die Franzosen, die Inflation und deren sozialpsychologischen Folgen brachten 1923 die Weimarer Republik an den Rand des Abgrundes. In Bayern wurde Gustav von Kahr zum Generalstaatskommissar mit diktatorischen Vollmachten ernannt. Damit aber gab sich die „nationale Opposition“ nicht zufrieden, nun sollte auch die ganze Republik autoritär umgebaut werden. Von Bayern aus sollte die „nationale Revolution“ auf das ganze Reich ausgeweitet werden. Hitler sah darin eine Gelegenheit, die Initiative zu ergreifen und seine Konkurrenten auszutricksen. Sein überhastet gestarteter Putsch scheiterte am 9. November1923. Der folgende Prozess gegen Hitler (1924) machte Hitler jedoch als den angeblich wahren „Führer“ gegen das System in ganz Deutschland bekannt. Die bayerische Phase seines Aufstiegs war damit beendet. Die nationalsozialistische Bewegung wurde fortan zur Bedrohung der ganzen deutschen Republik.

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