22.01.23, Lesungen aus Johann Flierl`s Lebenserinnerungen

Veranstaltungsreihe:

So 22.01.23, 15.00 Uhr – So 05.03.23, 17.00 Uhr
Johann-Flierl-Museum, Schulstraße 2, 92262 Birgland-Schwend

Johann Flierl hinterließ seinen Nachkommen eine umfangreiche Autobiographie. Jeder Familienzweig erhielt ein maschinenschfriftliches Manuskript. In der Zeit, als Flierl seine Erinnerungen zu Papier brachte, vom Herbst 1940 bis zum Juli 1941 lebte er im Ruhestand in Neuendettelsau.
Zu seiner Schreibmotivation und -absicht in diesen schwierigen und unruhigen Zeiten äußert Flierl sich im Schlusswort: „Ich wurde zur Niederschrift meiner Lebenserinnerungen durch Mahnungen meiner Kinder bewogen. Besonders die Dora hat mir immer wieder gesagt, wenn ich mal etwas Spaßiges aus meinem Leben erzählte, das sollte ich doch niederschreiben. So ließ ich mich schließlich bewegen. Doch nicht allein das Spaßige wollte ich meinen Kindern erzählen aus meinem Leben, sondern auch das Ernste. Ernstes und Heiteres, kunterbunt wie das Leben selber ist, Schnitzel und Spähne, was man alles erlebt hat, wenn man durch verschiedene Lande gekommen ist und mit allerlei Leuten hatte umzugehen mit Weißen und Braunen auf beiden Seiten des Erdballs.“
Tatsächlich ist die ungeheure Vielschichtigkeit einer der markantesten Züge des Textes. Flierl schlägt einen Bogen vom Königreich Bayern bis ins Dritte Reich, von der Oberpfalz über Australien bis nach Neuguinea.

Unter der Leitung von Kerstin Bodendörfer können Sie eintauchen in die Aufzeichnungen von Missionar Johann Flierl aus Buchhof.
Weitere Leser/-innen sind Georg Pilhofer, Katja und Martha Oberleiter, Udo Füssel, Renate Päßler und Gerda Stollner.

Gelesen wird aus den Büchern „Als Pioniermissionar in das ferne Neu Guinea“
Johann Flierls Lebenserinnerungen Teil 1: 1858 – 1886 und Teil 2: 1868 – 1941
Herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Dr. Susanne Froehlich